Als Manutscher Khoshbakht 1963 aus Teheran nach Frankfurt zu seinem Onkel kam, einem der ältesten Orient-Teppich-Importeure Deutschlands, war er schon in die Geheimnisse der Knüpfkunst eingeweiht. Anfangs wollte der junge Mann aus Persien, Musik und Elektrotechnik studieren, doch am Ende siegte seine Liebe zu der heutzutage fast vergessenen Kunst der Teppiche. Seit Jahrhunderten wird in seiner Familie nicht nur mit Teppichen gehandelt, sondern auch hergestellt.
Seit 1986 ist
Manutscher, auf Drang von Familie und Freunden, selbstständig und war einer der ersten ernstzunehmenden und seriösen Teppichhändler in Köln. Er überzeugte vor Allem durch seine Fachkompetenz und seinen unstillbaren Durst nach Wissen.
Mittlerweile ist Manutscher nicht nur Knüpfmeister und Fachmann für den Verkauf von Teppichen, sondern er beherrscht auch die Kunst des Reparierens und Restaurierens.
"UNSERE KUNDEN SIND FÜR UNS WIE FREUNDE UND GASTFREUNDSCHAFT WIRD BEI UNS GROSS GESCHRIEBEN!"
Also müssen sie sich nicht von einem Teppich trennen, der beschädigt ist, Faulstellen, Heizungs- oder Wasserschäden hat. Auch die fachmännische Reinigung nach persisch-orientalischer Art (der Teppich wird unter fließendem Wasser gewaschen) beherrscht der Perser.
Dieses Wissen wendete Manutscher in seinen vorherigen Orientteppichhäusern an und hat sein Wissen seitdem perfektioniert. Da Manutscher noch immer durch seine große Familie gute Kontakte in Persien hat, importiert er direkt, fährt in das Herstellungsland, sucht jedes Stück selber aus. So ist es nicht verwunderlich, dass in seinem Geschäft ausgesuchte Kostbarkeiten zu finden sind. Namen wie türkische Hereke mit durchschnittlich 1,5 Millionen Knoten pro Quadratmeter, Kette, Schuss und Flor aus Seide, genau wie bei Ghom. Persischer Isfahan, Korkwolle auf Seide, Nain, Keshan, Täbriz...
Man kann sich nicht sattsehen an der Farbenpracht und dem Glanz der Kunstwerke. Läufer, Brücken, Postis, Dosars, Wandteppiche, Übermaße und viele mehr findet man in seinem Orientteppichhaus. Wertvoll wird ein Teppich vor allem durch seine Knotenzahl pro Quadratmeter, die die Feinheit der Knüpfung bestimmt.
Hinzu kommt noch die Qualität der Wolle, die Reinheit der Seide und die Qualität der Farbstoffe. Zur feinen Wolle gehört die Korkwolle, die vom Hals und Bauch junger Lämmer stammt und entweder ausgekämmt oder von der Erstschur ist.
Dem verheirateten Vater von zwei Kindern sieht man die Freude an seinem Beruf an und er sagt: " Die Kunden sind für mich wie Freunde - und Gastfreundschaft wird bei mir groß geschrieben". Sollte Sie der Weg zu Manutscher führen, werden Sie nicht nur fachmännisch beraten, sondern auch zu persischem Tee eingeladen. Eine Bereicherung für Freunde schöner, kostbarer, alter, und antiker Teppiche....

......inzwischen sind seine Kinder erwachsen und verheiratet und haben selbst Kinder, die das neueröffnete Familienunternehmen in der Ennemoserstrasse 6, in Bonn leiten. Dabei profitieren die "Kinder" von der jahrzehntenlangen und unerschöpflichen Erfahrung Manutschers, die er mit Leidenschaft an die nächste Generation weitergibt. Er selber ist auch dort aufzufinden und freut sich Freunde und Weggefährten vergangener Tage dort anzutreffen.... natürlich bei einer Tasse persischem Tee aus deutschem Quellwasser.